Pub Date : 2021-04-27DOI: 10.36258/arbeitstitel.v9i1.213
Sandy Rogers
In "At the intersection of Myth and Science: Protoscience in ancient Mesopotamian Omens and the Hebrew Bible’s Primeval History," I use ancient Mesopotamian Omens and the Primeval History of the Hebrew Bible as examples of ancient protoscience. I show how the intellectual curiosity was mixed with understandings of the divine world.
{"title":"At the intersection of Myth and Science: Protoscience in ancient Mesopotamian Omens and the Hebrew Bible’s Primeval History","authors":"Sandy Rogers","doi":"10.36258/arbeitstitel.v9i1.213","DOIUrl":"https://doi.org/10.36258/arbeitstitel.v9i1.213","url":null,"abstract":"In \"At the intersection of Myth and Science: Protoscience in ancient Mesopotamian Omens and the Hebrew Bible’s Primeval History,\" I use ancient Mesopotamian Omens and the Primeval History of the Hebrew Bible as examples of ancient protoscience. I show how the intellectual curiosity was mixed with understandings of the divine world.","PeriodicalId":359302,"journal":{"name":"arbeitstitel | Forum für Leipziger Promovierende","volume":"31 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2021-04-27","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"126003184","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Pub Date : 2021-04-27DOI: 10.36258/arbeitstitel.v9i1.206
S. Rösch
{"title":"The Myth of Neurofeedback – Can We Really Train our Brains","authors":"S. Rösch","doi":"10.36258/arbeitstitel.v9i1.206","DOIUrl":"https://doi.org/10.36258/arbeitstitel.v9i1.206","url":null,"abstract":"","PeriodicalId":359302,"journal":{"name":"arbeitstitel | Forum für Leipziger Promovierende","volume":"122 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2021-04-27","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"128627324","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Pub Date : 2021-04-27DOI: 10.36258/arbeitstitel.v9i1.210
A. Krug
Mythen sind ein virulentes Merkmal der Klimawandeldebatte und vereinen Klimawandelleugner*innen mit Fake News generierenden Überzeugungen. Gleichzeitig ist sich der Großteil der wissenschaftlichen Community einig, dass der Klimawandel ein existentes Phänomen ist, das maßgeblich durch den Menschen beeinflusst wird. Diese Spannung gilt es darzulegen. Dazu wird im ersten Schritt ein Überblick über verbreitete Mythen im Klimawandeldiskurs gegeben, die durch Referenz auf Erkenntnisse der Klimawandelforschung diskutiert und in kritischer Perspektive betrachtet werden. Weiterhin wird der Transfer zu einer legitimierenden Explikation eines diskursiven Umgangs mit der Klimawandelproblematik aus bildungstheoretischer Sicht hergestellt, da in diesem Kurzbeitrag die Vorstellung eines Dissertationsprojekts erfolgt, das sich transdisziplinär mit mentalen Modellen zum Klimawandel von Grundschulkindern beschäftigt. Hierbei sind die klimaethischen Dimensionen und gerechtigkeits- sowie verantwortungstheoretischen Perspektiven ein Kernanliegen. Abschließend soll das Philosophieren mit Kindern als synergetisches Prinzip die nötige kritisch-reflexive Auseinandersetzung mit der Klimawandelthematik konkretisieren.
{"title":"Mein \"Mein Vati sagt: Wir können nichts für den Klimawandel und er betrifft uns auch nicht.\"","authors":"A. Krug","doi":"10.36258/arbeitstitel.v9i1.210","DOIUrl":"https://doi.org/10.36258/arbeitstitel.v9i1.210","url":null,"abstract":"Mythen sind ein virulentes Merkmal der Klimawandeldebatte und vereinen Klimawandelleugner*innen mit Fake News generierenden Überzeugungen. Gleichzeitig ist sich der Großteil der wissenschaftlichen Community einig, dass der Klimawandel ein existentes Phänomen ist, das maßgeblich durch den Menschen beeinflusst wird. Diese Spannung gilt es darzulegen. Dazu wird im ersten Schritt ein Überblick über verbreitete Mythen im Klimawandeldiskurs gegeben, die durch Referenz auf Erkenntnisse der Klimawandelforschung diskutiert und in kritischer Perspektive betrachtet werden. Weiterhin wird der Transfer zu einer legitimierenden Explikation eines diskursiven Umgangs mit der Klimawandelproblematik aus bildungstheoretischer Sicht hergestellt, da in diesem Kurzbeitrag die Vorstellung eines Dissertationsprojekts erfolgt, das sich transdisziplinär mit mentalen Modellen zum Klimawandel von Grundschulkindern beschäftigt. Hierbei sind die klimaethischen Dimensionen und gerechtigkeits- sowie verantwortungstheoretischen Perspektiven ein Kernanliegen. Abschließend soll das Philosophieren mit Kindern als synergetisches Prinzip die nötige kritisch-reflexive Auseinandersetzung mit der Klimawandelthematik konkretisieren.","PeriodicalId":359302,"journal":{"name":"arbeitstitel | Forum für Leipziger Promovierende","volume":"23 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2021-04-27","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"132100486","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Pub Date : 2021-04-27DOI: 10.36258/arbeitstitel.v9i1.214
Franziska Bednarski
Dieser Beitrag befasst sich mit der Bedeutung der standardisierten Beobachtung in der frühkindlichen Bildungsforschung. Mit dem Hintergrund meines Dissertationsthemas werden Vor- und Nachteile der Methode diskutiert. Es wird außerdem auf die Frage eingegangen, ob eine standardisierte Beobachtung “objektiv“ sein kann oder ob es sich um einen Mythos ihrer Disziplin handelt.
{"title":"“Objektive“ Beobachtung in der frühkindlichen Bildungsforschung","authors":"Franziska Bednarski","doi":"10.36258/arbeitstitel.v9i1.214","DOIUrl":"https://doi.org/10.36258/arbeitstitel.v9i1.214","url":null,"abstract":"Dieser Beitrag befasst sich mit der Bedeutung der standardisierten Beobachtung in der frühkindlichen Bildungsforschung. Mit dem Hintergrund meines Dissertationsthemas werden Vor- und Nachteile der Methode diskutiert. Es wird außerdem auf die Frage eingegangen, ob eine standardisierte Beobachtung “objektiv“ sein kann oder ob es sich um einen Mythos ihrer Disziplin handelt. \u0000 ","PeriodicalId":359302,"journal":{"name":"arbeitstitel | Forum für Leipziger Promovierende","volume":"31 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2021-04-27","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"125721510","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Pub Date : 2021-04-27DOI: 10.36258/arbeitstitel.v9i1.212
J. Ye
Bei den Sprachen des südostasiatischen Festlandes sind die Possesivkonstruktionen bislang nicht vergleichend untersucht worden. Insbesondere, ob die Domäne des textsc{besitz}es mit der Domäne des textsc{raum}es verwandt ist, ist für die Sprachen des südostasiatischen Festlandes nicht basierend auf breiter Datenbasis untersucht worden.Diese Forschungslücke wird in diesem Beitrag durch eine neue sprachübergreifende Studie der adnominalen possessiven Konstruktionen entwickelt. Es werden sowohl die formalen als auch die semantischen Aspekte der adnominalen possessiven Konstruktionen in Asiatischen Sprachen untersucht. Eine statistische Analyse mit Multidimensionalen Skalierung (MDS) Modell wird durchgeführt, um das sprachübergreifende Muster zu identifizieren. Mit einer Stichprobe von 90 Sprachen des südostasiatischen Festland wird eine MDS semantische Karte für die adnominale possessive Konstruktionen dargestellt. Die semantische Karte repräsentiert den konzeptuelle Raum der adnominalen possessiven Konstruktionen. Es wird auch mit sprachübergreifendem Beweis geprüft, ob die Domäne des textsc{besitz}es mit der Domäne des textsc{raum}es verwandt ist.
{"title":"Der Mythos der possessiven Konstruktion: Eine sprachübergreifende Perspektive","authors":"J. Ye","doi":"10.36258/arbeitstitel.v9i1.212","DOIUrl":"https://doi.org/10.36258/arbeitstitel.v9i1.212","url":null,"abstract":"Bei den Sprachen des südostasiatischen Festlandes sind die Possesivkonstruktionen bislang nicht vergleichend untersucht worden. Insbesondere, ob die Domäne des textsc{besitz}es mit der Domäne des textsc{raum}es verwandt ist, ist für die Sprachen des südostasiatischen Festlandes nicht basierend auf breiter Datenbasis untersucht worden.Diese Forschungslücke wird in diesem Beitrag durch eine neue sprachübergreifende Studie der adnominalen possessiven Konstruktionen entwickelt. Es werden sowohl die formalen als auch die semantischen Aspekte der adnominalen possessiven Konstruktionen in Asiatischen Sprachen untersucht. Eine statistische Analyse mit Multidimensionalen Skalierung (MDS) Modell wird durchgeführt, um das sprachübergreifende Muster zu identifizieren. Mit einer Stichprobe von 90 Sprachen des südostasiatischen Festland wird eine MDS semantische Karte für die adnominale possessive Konstruktionen dargestellt. Die semantische Karte repräsentiert den konzeptuelle Raum der adnominalen possessiven Konstruktionen. Es wird auch mit sprachübergreifendem Beweis geprüft, ob die Domäne des textsc{besitz}es mit der Domäne des textsc{raum}es verwandt ist.","PeriodicalId":359302,"journal":{"name":"arbeitstitel | Forum für Leipziger Promovierende","volume":"1 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2021-04-27","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"124031230","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Pub Date : 2021-04-22DOI: 10.36258/arbeitstitel.v9i1.217
Nina Julich-Warpakowski, R. Borchers
{"title":"Editorial — Mythen (in) der Wissenschaft","authors":"Nina Julich-Warpakowski, R. Borchers","doi":"10.36258/arbeitstitel.v9i1.217","DOIUrl":"https://doi.org/10.36258/arbeitstitel.v9i1.217","url":null,"abstract":"","PeriodicalId":359302,"journal":{"name":"arbeitstitel | Forum für Leipziger Promovierende","volume":"35 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2021-04-22","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"124168383","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Pub Date : 2021-04-22DOI: 10.36258/arbeitstitel.v9i1.205
E. Medawar
{"title":"You are what you eat – myth or reality: influences of diet on the body","authors":"E. Medawar","doi":"10.36258/arbeitstitel.v9i1.205","DOIUrl":"https://doi.org/10.36258/arbeitstitel.v9i1.205","url":null,"abstract":"","PeriodicalId":359302,"journal":{"name":"arbeitstitel | Forum für Leipziger Promovierende","volume":"81 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2021-04-22","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"117104077","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Pub Date : 2020-04-02DOI: 10.36258/arbeitstitel.v8i1.3348
Florian Spissinger
In alltäglichen Vorstellungen gelten Emotionen als Eigenschaften von Einzelnen oder Gruppen. Anstelle davon auszugehen, dass sich etwa neurechte Akteur*innen vorwiegend durch negative Emotionen auszeichnen, skizziert der Beitrag eine affekttheoretisch inspirierte Analyse affektiver Dynamiken am Beispiel einer AfD-Wahlkampfveranstaltung. Im Fokus stehen dabei nicht emotionale Eigenschaften von Einzelnen oder Gruppen, sondern Bewegungen von Affekten: Affekte bewegen sich im Raum, etwa als zynisches Lachen zwischen dem Publikum und den Redner*innen. Dabei bewegen Affekte zugleich selbst etwas: Sie verknüpfen die Anwesenden zu einer Gemeinschaft, die im gemeinsamen Lachen ihre politischen Gegner*innen herabsetzt und sich selbst über diese erhebt.
{"title":"Affekte in Bewegung","authors":"Florian Spissinger","doi":"10.36258/arbeitstitel.v8i1.3348","DOIUrl":"https://doi.org/10.36258/arbeitstitel.v8i1.3348","url":null,"abstract":"In alltäglichen Vorstellungen gelten Emotionen als Eigenschaften von Einzelnen oder Gruppen. Anstelle davon auszugehen, dass sich etwa neurechte Akteur*innen vorwiegend durch negative Emotionen auszeichnen, skizziert der Beitrag eine affekttheoretisch inspirierte Analyse affektiver Dynamiken am Beispiel einer AfD-Wahlkampfveranstaltung. Im Fokus stehen dabei nicht emotionale Eigenschaften von Einzelnen oder Gruppen, sondern Bewegungen von Affekten: Affekte bewegen sich im Raum, etwa als zynisches Lachen zwischen dem Publikum und den Redner*innen. Dabei bewegen Affekte zugleich selbst etwas: Sie verknüpfen die Anwesenden zu einer Gemeinschaft, die im gemeinsamen Lachen ihre politischen Gegner*innen herabsetzt und sich selbst über diese erhebt.","PeriodicalId":359302,"journal":{"name":"arbeitstitel | Forum für Leipziger Promovierende","volume":"12 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2020-04-02","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"122909416","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Pub Date : 2019-10-01DOI: 10.36258/arbeitstitel.v7i1.3302
Jan Quenstedt
Die im Neuen Testament überlieferten Briefe des Apostels Paulus sind einerseits ein Zeugnis für die Entwicklung früher christlicher Gemeinden. Andererseits wirkte Paulus durch seine Briefe auch auf die Entstehung bzw. Entwicklung dieser Gruppen ein und regulierte verschiedene Bereiche des Gemeinschaftslebens. Auch der Umgang mit Freiheit und mit Grenzen verschiedenster Art wird von Paulus implizit und explizit thematisiert. Der vorliegende Beitrag gibt einen exemplarischen Einblick in diesen Umgang anhand von Aussagen zu Geld- bzw. Kollektensammlungen und gemeinsamen Mahlzeiten, die im Christentum in der Form des Herrenmahls gefeiert werden. Um die historische Bedeutung der beiden Themen deutlich zu machen, werden die Ausführungen des Paulus bzw. des Neuen Testaments mit den inschriftlichen Zeugnis-sen antiker Vereinigungen ins Gespräch gebracht. Aus diesem Gespräch heraus wird deutlich, welches innovative soziale Potenzial die frühen christlichen Gemeinden auszeichnete und inwiefern diesem Potenzial, auch über den Raum der Theologie hinaus, aktuell noch eine Bedeutung zukommt.
{"title":"Paulus und die Grenzen der Freiheit","authors":"Jan Quenstedt","doi":"10.36258/arbeitstitel.v7i1.3302","DOIUrl":"https://doi.org/10.36258/arbeitstitel.v7i1.3302","url":null,"abstract":"Die im Neuen Testament überlieferten Briefe des Apostels Paulus sind einerseits ein Zeugnis für die Entwicklung früher christlicher Gemeinden. Andererseits wirkte Paulus durch seine Briefe auch auf die Entstehung bzw. Entwicklung dieser Gruppen ein und regulierte verschiedene Bereiche des Gemeinschaftslebens. Auch der Umgang mit Freiheit und mit Grenzen verschiedenster Art wird von Paulus implizit und explizit thematisiert. Der vorliegende Beitrag gibt einen exemplarischen Einblick in diesen Umgang anhand von Aussagen zu Geld- bzw. Kollektensammlungen und gemeinsamen Mahlzeiten, die im Christentum in der Form des Herrenmahls gefeiert werden. Um die historische Bedeutung der beiden Themen deutlich zu machen, werden die Ausführungen des Paulus bzw. des Neuen Testaments mit den inschriftlichen Zeugnis-sen antiker Vereinigungen ins Gespräch gebracht. Aus diesem Gespräch heraus wird deutlich, welches innovative soziale Potenzial die frühen christlichen Gemeinden auszeichnete und inwiefern diesem Potenzial, auch über den Raum der Theologie hinaus, aktuell noch eine Bedeutung zukommt.","PeriodicalId":359302,"journal":{"name":"arbeitstitel | Forum für Leipziger Promovierende","volume":"50 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2019-10-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"130994943","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Pub Date : 2019-10-01DOI: 10.36258/arbeitstitel.v7i1.3319
R. Reimer
Am Ende einer Reihe von wegweisenden Experimenten resümierte der Kognitionswissenschaftler Benjamin Libet enttäuscht, dass der freie Wille eine Illusion sein müsse. Aufgefordert eine bestimmte Körperbewegung zu vollziehen, konnten in den Gehirnen seiner Proband*innen schon kurz vor dem Bewusstwerden der Handlungsabsicht neuronale Aktivitäten nachgewiesen werden konnten, die typisch für die entsprechende Bewegung sind. Doch das implizite Verständnis der Natur des freien Willens, das diesen Versuchen zugrunde liegt, ist problematisch und hat seine Wurzeln in der philosophischen Idee des interaktionistischen Substanzdualismus von René Descartes. In diesem Aufsatz werde ich dieses Verständnis offenlegen und historisch verorten. Zum Schluss werde ich noch eine plausiblere Alternative anbieten.
{"title":"Benjamin Libet und der freie Wille","authors":"R. Reimer","doi":"10.36258/arbeitstitel.v7i1.3319","DOIUrl":"https://doi.org/10.36258/arbeitstitel.v7i1.3319","url":null,"abstract":"Am Ende einer Reihe von wegweisenden Experimenten resümierte der Kognitionswissenschaftler Benjamin Libet enttäuscht, dass der freie Wille eine Illusion sein müsse. Aufgefordert eine bestimmte Körperbewegung zu vollziehen, konnten in den Gehirnen seiner Proband*innen schon kurz vor dem Bewusstwerden der Handlungsabsicht neuronale Aktivitäten nachgewiesen werden konnten, die typisch für die entsprechende Bewegung sind. Doch das implizite Verständnis der Natur des freien Willens, das diesen Versuchen zugrunde liegt, ist problematisch und hat seine Wurzeln in der philosophischen Idee des interaktionistischen Substanzdualismus von René Descartes. In diesem Aufsatz werde ich dieses Verständnis offenlegen und historisch verorten. Zum Schluss werde ich noch eine plausiblere Alternative anbieten.","PeriodicalId":359302,"journal":{"name":"arbeitstitel | Forum für Leipziger Promovierende","volume":"113 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2019-10-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"124116665","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}